Solidarität für Leni Breymaier

Als Mitfrauen des Frauenkollektivs Fairplay für Frauen begrüßen wir es, dass die SPD für die Koalitionsverhandlungen mit Grünen und FDP Leni Breymaier für die Leitung der Arbeitsgruppe 17 zu „Gleichstellung, Vielfalt“ bestimmt hat.

Leni Breymaier schätzen wir seit vielen Jahren als engagierte Streiterin für das Nordische Modell und gegen die Ausbeutung von Frauen in der Prostitution.

Im Sommer 2021 hat sie als einzige SPD-Bundestagsabgeordnete klar Stellung gegen das von FDP/Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Selbstbestimmungsgesetz bezogen. Dieses sogenannte Selbstbestimmungsgesetz (FDP: https://dserver.bundestag.de/btd/19/200/1920048.pdf und Grüne: https://dserver.bundestag.de/btd/19/197/1919755.pdf) hebelt in verfassungswidriger Weise das Selbstbestimmungsrecht von Frauen aus, gefährdet die Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen, sabotiert die elterliche Fürsorgepflicht, schränkt die Meinungsfreiheit ein und gefährdet die Datensicherheit und Strafverfolgung von (Sexual-)Straftätern. (Mehr Infos zum Gesetz unter http://fairplayfuerfrauen.org/gesetzentwuerfe-fdp-und-gruene).

Mit Leni Breymaier übernimmt eine Abgeordnete die Verhandlungen, von der zu erwarten ist, dass sie mit Augenmaß, fundierter parlamentarischer Erfahrung und Rückgrat für die Belange von Frauen und Kindern eintritt. Wir gehen davon aus, dass sie sich Bestrebungen, das am 19. Mai im Bundestag abgelehnte Gesetz erneut einzubringen, entschieden widersetzt.

Wir beobachten mit großer Sorge, dass u.a. in den sozialen Medien Aktivisten gegen die AG-Leitung durch Leni Breymaier Sturm laufen. Die Aggressivität und die ad-hominem-Angriffe gegen eine verdiente Abgeordnete lassen erkennen, dass es den Urhebern nicht um sachbezogene und ausgewogene Lösungen und einen sachgerechten Minderheitenschutz für Transsexuelle geht, sondern darum, eine in deren Augen unliebsame, weil für Frauen und Kinder eintretende Frau wegzuräumen, um das unsägliche Gesetz leichter durchsetzen zu können.

Wir bitten die verantwortlichen Fraktionsvorsitzenden und den Parteivorstand nachdrücklich, diesen Diffamierungen entgegenzutreten und Leni Breymaier als Vorsitzende der AG zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Bündnis Fairplay für Frauen

Leni Breymaier MdB, Fotograf: Fionn Große
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Analyse: Welches „dritte Geschlecht“? Wo BVerfG, Bundesärztekammer & Ethikrat irren (09.2021)

Uwe Steinhoff, Philosoph und Professor an der Universität Hongkong, hat die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlechtseintrag „divers“ sowie die entsprechenden Positionen von Bundesärztekammer und Ethikrat einer gründlichen Lektüre unterzogen. Sein Fazit: Wenn Karlsruhe nicht zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und ideologisch motivierten Definitionen unterscheiden kann, sind Liberalismus, Demokratie und vor allem Frauenrechte gefährdet.

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Neuseeland und Australien: Neues Positionspapier zur Behandlung von Geschlechtsdysphorie (08.2021)

Die Royal Australian and New Zealand College of Psychiatrists (RANZCP), eine Vereinigung neuseeländischer und australischer PsychiaterInnen, hat im August 2021 ein neues Positionspapier zum Umgang mit Geschlechtsdysphorie herausgegeben. Das Papier mit dem Titel „Recognising and addressing the mental health needs of people experiencing Gender Dysphoria / Gender Incongruence“ (zu deutsch etwa: „Erkennung und Behandlung der psychischen Bedürfnisse von Menschen mit Geschlechtsdysphorie/Geschlechtsinkongruenz“) ist hier zu lesen.

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Whistleblower: Einflussreiche Transgender-Chirurgen äußern Zweifel an Behandlung von Kindern (4.10.2021)

In zwei exklusiven Interviews sprach Abigail Shrier mit zwei Chirurgen, die einflussreiche Positionen bei der Transgender-Gesundheit einnehmen, über Pubertätsblocker und Hormongabe bei Kindern, über deren Gesundheit und über Genitaloperationen.

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„Sports Councils Equality Group“: Männer behalten körperliche Vorteile trotz Testosteron-Senkung (09.2021)

Die „Sports Councils Equality Group“ in Großbritannien hat festgestellt, dass Männer in Sportwettbewerben ihre körperlichen Vorteile gegenüber Frauen beibehalten, selbst dann, wenn sie ihre Testosteron-Werte reduzieren.

Kommentar: Die Bundestagswahl liegt hinter uns – über die Sinnlosigkeit des Geschlechts als reiner Sprechakt in der Politik und die Qual der Wahl für uns Frauen

Die Bundestagswahl ist vorbei, die Abgeordneten sind gewählt. Von 735 Abgeordneten sind 253 Frauen, das entspricht 34,4 %. Zwei weitere Sitze, die offiziell als von einer Frau besetzt gelten, werden von männlichen Personen belegt. Der Frauenanteil ist also noch geringer als ohnehin schon.

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Offener Brief aus Frankreich: „Wir können nicht länger schweigen“ 50 PsychiaterInnen, Mediziner und Intellektuelle gegen Eingriffe an Kindern (2021)

„Wir können nicht länger schweigen“ – unter diesem Titel wenden sich etwa fünfzig PsychologInnen, PsychiaterInnen, ÄrztInnen und Intellektuelle in einem offenen Brief, veröffentlicht am 20. September 2021 in L’Express, an die Öffentlichkeit. Darin sprechen sie sich kritisch gegen den „ideologischen Zugriff auf den Körper des Kindes“ aus, der im Namen von „Transgender-Kindern“ geschieht.

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Studie: Die Rolle des Therapeuten bei der Therapie von Gender-Dysphorie (2021)

Im August 2021 ist eine Studie von Stephen B. Levine zum Thema „Reflections on the Clinician’s Role with Individuals Who Self‑identify as Transgender“ in der Fachzeitschrift „Archives of Sexual Behaviour“ erschienen.

Bordeaux: Lesben auf Pride auf offener Straße angegriffen (12.09.2021)

Am 12. September 2021 wurden lesbische Frauen der Résistance Lesbienne auf offener Straße – während der Bordeaux Pride – von einem Mann mit einer Leuchtfackel angegriffen und von der Parade vertrieben. (4w)

Quelle: https://twitter.com/ResistanceLesbi/status/1437050475803824131