Frauensport

Fairplay für Frauen
– auch im Sport

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Angezählt – Geschlechterkategorien im Sport sorgen für einen fairen Wettkampf, denn Frauen und Männer haben unterschiedliche Körper. 100 bewegte Jahre Frauensport liegen hinter uns, und der Weg bleibt steinig.

 

Warum ist Sport nach Geschlecht getrennt?

Geschlechterkategorien im Sport sorgen für einen fairen Wettkampf, denn Frauen und Männer haben unterschiedliche Körper.

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100 Jahre Frauensport

Körperbau, Knochenstruktur, Muskelaufbau – beim Sport werden die körperlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern besonders deutlich. Dank des unermüdlichen Engagements selbstbewusster Frauen haben wir viele Hürden hinter uns gelassen.

Ein Marathon, kein Sprint

Es war ein langer Weg, bis Frauen überhaupt Sport treiben durften. Sport galt als unweiblich, „medizinisch bedenklich“ und unsittsam. Selbst radfahrende Frauen galten noch um 1900 als eine Sensation. Seit rund 100 Jahren dürfen Frauen sich offiziell sportlich betätigen – aber noch bis in die 1960er waren Hosen und „unangemessene Sportarten“ verboten und verpönt. Mutige Kämpferinnen haben sich gegen unsinnige Verbote durchgesetzt. Beim berühmten Boston-Marathon dürfen Frauen erst seit 1972 mitlaufen – auch wenn sich vorher unter großem Aufsehen spitzfindige Frauen wie Katherine Virginia Switzer und Roberta Gibb eingeschmuggelt haben und heimlich mitgelaufen sind.

 

Was sind aktuelle Hürden im Frauensport?

Auch wenn sich Frauen in Deutschland heute den Weg in alle Sportarten erkämpft haben und Spitzenleistungen erbringen, gibt es noch immer viel zu verbessern.

  • Die finanzielle Ausstattung und Sportförderung ist bedeutend geringer als bei den Männern.
  • Sexismus und sexuelle Belästigung durch Trainer ist ein großes Problem, das nur langsam ans Tageslicht kommt.
  • Die Berichterstattung über Frauensport ist gering, es mangelt an medialer Aufmerksamkeit.
  • Neuerdings treten auch Männer im Frauensport an – das bedeutet faktisch die Auflösung der Kategorie „Frauensport“ durch die Transgenderbewegung.

 

Männer im Frauensport – jetzt schon Realität

Obwohl Profisportlerinnen noch immer deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, wollen nun auch körperlich eindeutig überlegene Männer im Frauensport antreten. Allein, weil sie sich als „Frauen“ anmelden. Das ist unfair und bedeutet das Ende vom Frauensport, denn Frauenkategorien sind die Grundvoraussetzung für einen fairen Wettkampf. Männer im Frauensport sind aus verschiedenen Gründen problematisch.

Männer haben körperliche Vorteile

Seit langem treten in Sportwettkämpfen Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen gegeneinander an, damit faire Bedingungen herrschen. Darum wird nach Alter, Gewicht oder anderen Faktoren unterschieden. Und das ist auch der Grund, wieso im Sport nach Geschlechterkategorien getrennt wird. Männer haben einen klaren körperlichen Vorteil gegenüber Frauen. Männerkörper sind im Schnitt schneller, größer und stärker als der durchschnittliche Frauenkörper. Und zwar aufgrund ihres Geschlechts. Diese Kategorie aufzulösen, weil mittelmäßige Männer auch mal wieder gewinnen wollen, ist unfair und absurd.

Bedrohte Sicherheit

Die ersten Oberschenkelknochen wurden bereits gebrochen, Schädelfrakturen davongetragen. Wenn Männer im Frauensport antreten, dann stellt das auch ein hohes Verletzungsrisiko für die körperlich unterlegenen Frauen dar, besonders im Kontaktsport. Das ist weder sicher, noch fair.

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Chancengleichheit in der Politik bedroht

Neben der körperlichen Gefahr, die durch Männer in einigen Frauensportkategorien ausgeht, es ist als meist schlicht unmöglich, gegen ähnlich trainierte Männer zu gewinnen. Dadurch werden Mädchen und Frauen demotiviert, überhaupt auf hohem Niveau kompetetiven Sport zu treiben. Das, wofür Frauen lange gekämpft haben und was uns seit nicht einmal 10 Jahren möglich ist – gleichberechtigte Sportwettkämpfe, auch im olympischen Bereich – wird uns also wieder genommen. Weil die Gefühle einiger Männer wichtiger sind als Fairplay für Frauen.

Unsere 5 Forderungen

Nur Frauen dürfen im Frauensport antreten – ob in der Schule, im Verein oder im Profisport!

Aufarbeitung und Prävention von sexueller Belästigung im Sport!

Bessere Repräsentation von Frauensport im öffentlich-rechtlichen Rundfunk!

FAIRPLAY FÜR FRAUEN!

Ähnliche Förderung wie im Männersport!

Bekämpfung von Sexismus gegen Sportlerinnen und weibliche Sportfunktionäre!