Eva Engelken und Dr. Antje Galuschka vom Bündnis Fairplay für Frauen über die Auswirkungen des sog. "Selbstbestimmungsgesetzes", 18.5.2021

15.+18. Mai: Infoabend Selbstbestimmungsgesetz: Warum wir dringend öffentlich die Folgen dieses Gesetzes für Frauen, Kinder und Jugendliche diskutieren müssen

Ankündigungstext:

Wir müssen reden, jetzt. Warum gefährdet das von Grünen und FDP vorgelegte Selbstbestimmungsgesetz die Frauenrechte und den Kinderschutz? Warum versucht unsere grüne Partei, jegliche kritische Diskussion darüber zu unterbinden? Darüber wollen wir am 15. und 18. Mai mit Ihnen/euch sprechen.

Es eilt: Bereits am 19.5. soll der Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes im Bundestag in 2. und 3. Lesung beraten, das heißt: eventuell verabschiedet werden! 
 
 
Als Grüne fordern wir ein, dass unsere Partei diesen umstrittenen Gesetzesentwurf endlich auf Bundesebene öffentlich diskutiert und ihren Anspruch an Basisdemokratie und Transparenz auch hier umsetzt. Es um die Menschenrechte von Frauen und Kindern/Jugendlichen, den Schutz des unversehrten kindlichen und jugendlichen Körpers und damit um Rechte und Verantwortung von Eltern.
 
 
Hintergrund: Mehr als zwei Dutzend Grüne haben einen Änderungsantrag zum Bundestagswahlprogramm ihrer Partei eingereicht (https://antraege.gruene.de/…/kapitel_5_zusammen…/11007). Die Initiatorinnen sind Eva Engelken und Dr. Antje Galuschka.
Ihr Ziel: Sie lehnen die mit dem Selbstbestimmungsgesetz geplante Neudefinition von „Geschlecht“ als „Geschlechtsidentität“ ab. Diese fundamentale Änderung zugunsten einer Minderheit von Menschen, die sich als trans* definieren, verletzt die Rechte der Mehrheit, nämlich ALLER Frauen und Mädchen, und will bereits 14-Jährige über ihr Geschlecht entscheiden lassen. Riskant für Kinder und Jugendliche ist auch der geplante, von der Krankenkasse zu finanzierende Anspruch auf „körperangleichende Maßnahmen“. Gemeint sind damit medizinisch-operative Eingriffe wie Penis- oder Brustamputationen, für Jugendliche schon ab 14 Jahren. Diese sollen dem Gesetzentwurf nach schon in so frühem Alter selbst in die Einnahme von Hormonen, die die Pubertät blockieren, und in OPs einwilligen dürfen.
In Schweden, England und den USA rudern die Gesetzgeber nach Erfahrungen mit ähnlichen Selbstbestimmungsgesetzen mittlerweile zurück, weil deren massive negative Auswirkungen für Frauen und Kinder offen zutage getreten sind.
 
Die Informationsveranstaltungen am Samstag, 15. Mai, und am Dienstag, 18. Mai, jeweils ab 18.30 Uhr informieren über die geplanten Änderungen und Auswirkungen auf Frauenrechte und den Kinder- und Jugendschutz.
 
 
Es referieren:
Eva Engelken, Juristin, Journalistin, Grüne, KV Mönchengladbach: Das Selbstbestimmungsgesetz und die Rechte von Frauen und Mädchen
Dr. rer. nat. Antje Galuschka, Grüne, KV Ostholstein: Kinder- und Jugendschutz, Anstieg von Transitionen und Detransitionen
 
 

Anmeldungen unter veranstaltung@fairplayfuerfrauen.org.